UN-Flüchtlingskonferenz ist gescheitert

UN-Flüchtlingskonferenz ist gescheitert

Heute ging die UN-Flüchtlingskonferenz zu Ende. Das Ergebnis ist beschämend. Es sollten international Aufnahmekontingente für 480 000 Flüchtlinge geschaffen werden. Dies wäre gerade einmal die Hälfte der Flüchtlinge, die das kleine Libanon aufgenommen hat. Nun – die Weltgemeinschaft hat sich zu der grandiosen Geste durch gerungen, 6000 Flüchtlingen die Aufnahme zu ermöglichen.

Ich bin wirklich der Meinung,  dass zum Beispiel Deutschland nicht unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen kann. Aber nur die Grenzen dicht machen, ist keine Lösung. Ich will das mal mit einem Staudamm vergleichen. Ein Stausee kann nur begrenzt Wasser aufnehmen, wenn der Druck auf den Damm zu groß wird, bricht er. Deswegen muss Wasser kontrolliert abgelassen werden. Im Moment stauen sich die Flüchtlinge z. B. in der Türkei oder auch in Griechenland. Irgendwann bricht der Damm und die Flüchtlingswelle macht sich trotz der Grenzzäune wieder auf den Weg. Dabei würde es unweigerlich zu Toten kommen. Durchkommen würden aber eher die stärkeren unter den Flüchtlingen, die Schwächsten aber die Hilfe am nötigsten haben, würden wieder auf der Strecke bleiben. Hier kommen nun die Kontingente ins Spiel. Dadurch wäre es möglich Flüchtlinge nach Bedürftigkeit auszuwählen. Somit könnte man den Menschen helfen, die die Hilfe am dringendsten brauchen. Des weiteren würde den Schleusern das Geschäft erschwert. Natürlich würde damit auch Ländern wie dem Libanon geholfen.

Liebe  Staatschefs dieser Welt, hört auf euch Lächerlich zu machen. Findet endlich eine Möglichkeit für die Flüchtlinge. Alles andere ins erbärmlich!

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