Zukunft oder warum ich Optimist bin

Das Jahr 2016 ist vergangen und viele sind froh, dass dieses Jahr vorbei ist. Es gibt einige Ereignisse in 2016 die uns zu dem Schluss gelangen lassen können das vergangene Jahr wäre besonders schrecklich gewesen. Ich möchte hier nicht darüber spekulieren ob dies tatsächlich so war. Ich möchte mich lieber der Zukunft widmen.

Wenn man sich die Vergangenheit anschaut dann kann einem vor der Zukunft Angst und Bange werden. Der Umwelt geht es immer schlechter, Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg und Not. Die Populisten drängen in vielen Ländern an die Macht und so weiter. Wie soll man da noch optimistisch in die Zukunft schauen? Doch ich glaube daran, dass wir die Probleme der Welt lösen können. Ich bin Optimist. Warum? Weil wir gar keine andere Wahl haben. Um dies zu erläutern, möchte ich Blaise Pascal bemühen. 

Ich bin in Herfried und Marina Münklers Buch „Die neuen Deutschen“ auf die Pascalsche Wette gestoßen. Blaise Pascal sagte, wenn man sich bei einer Wette entscheiden soll ob man auf einen Gott wetten soll oder nicht, dann wäre es vernünftiger auf einen Gott zu wetten. Er begründet dies  damit, dass wenn wir nicht auf diesen Gott wetten und es ihn tatsächlich nicht gibt, wir nicht wirklich etwas gewinnen können. Sollte es aber diesen Gott geben, würden wir alles verlieren, da wir als Nicht-Gläubige nicht in den Genuss seiner Güte kämen. Würden wir stattdessen auf Gott wetten und es gäbe ihn nicht, wäre das Ergebnis gleich zu der ersten Annahme. Wir würden nicht wirklich etwas verlieren. Sollte es aber Gott geben würden wir in diesem Falle alles gewinnen.

Ich möchte die Pascalsche Wette nutzen um zu erklären warum in Optimist bin. Gehen wir einmal davon aus, dass die Zukunft schlechter wird, dann verhindert der Versuch die Zukunft besser zu machen vielleicht eine noch schlechtere Zukunft.  Vielleicht wird durch unserer Bemühen die Zukunft besser als das Heute. Wenn wir aber vor lauter Pessimismus gar nichts tun, dann kann unsere Zukunft nicht besser werden. Wir haben dann schon verloren. Deswegen glaube ich an eine bessere Zukunft und deswegen will ich auch für sie kämpfen. Dies setzt allerdings voraus, dass wir die Probleme von heute als solche erkennen und diese auch anpacken. Die Hoffnung zum Beispiel den Klimawandel durch permanentes leugnen verhindern zu können ist nicht gerade hilfreich. Deswegen sollten wir in allen Problemen von heute eine Aufgabe und Herausforderung ansehen.

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