Wahlen 2015

In einer Woche sind in  drei Bundesländern Wahlen. Dies ist eine Möglichkeit mit zu bestimmen wer in den nächsten Jahren regieren soll. Ich finde es wichtig wählen zu gehen. Ja meine Stimme hat nur eine kleine Gewichtung, aber in einem Bundesland mit mehreren Millionen Einwohnern kann ein einzelner nun mal nicht die große Rolle spielen, zumindest nicht wenn es um Wählerstimmen geht. Aber wer nicht wählt verschenkt seine Stimme und ich finde wer nicht wählt muss halt nehmen was kommt und sollte in den darauffolgenden Jahren nicht mit der Regierung hadern.

Dann  gibt es ja auch noch die Protestwähler.  Ihr Lieben, einer Partei eine Stimmer zu geben um eine andere Partei zu bestrafen halte ich nicht für gut. Das Motto der Feind meines Feindes ist mein Freund ist bei einer Wahl nicht angebracht. Bei einer Wahl sollte man nach Vorne schauen. Es geht darum zu schauen bei welcher Partei man sich politisch am ehesten aufgehoben fühlt. Sind die Ziele dieser Partei realistisch? Hat diese Partei auch Lösungsvorschläge? Schließlich soll diese Partei für die nächste Zeit meine Interessen vertreten. Deswegen halte ich von Protestwahlen gar nichts.

Wer jetzt gar keine Ahnung hat welche Partei welche Interessen vertritt, der kann sich ja mal den Wahl-o-mat anschauen.

Also bitte geht wählen!

1 Gedanke zu “Wahlen 2015

  1. Als Nicht-Demokrat und Libertarist steht es mir weltanschaulich frei, wählen zu gehen oder nicht. Mein Vater sähe beispielsweise gerne, dass ich zur Wahl ging, da er selbst Demokrat ist und sich aktiv am Wahlkampf beteiligt, Flugblätter verteilt usw.

    Auch nicht wählen zu gehen, kann eine bewusste Entscheidung sein – und davon werde ich aller Vorausschau nach bewusst Gebrauch machen und mich somit taktisch auf die Seite der Nichtwähler schlagen. Ich befürchte, dass die Dinge erst schlimmer werden müssen, bevor sie wieder besser werden, und ich glaube nicht, dass die gesellschaftlichen oder auch die politischen Kräfte in Deutschland derzeit in der Lage sind, das Land – vielleicht vergleichbar mit einem großen Öltanker – auf einen neuen Kurs zu bringen.

    Was bleibt ist vielleicht die Gewissheit, dass alle Menschen über dieselben inhärenten Freiheitsrechte verfügen – und wenn es hart auf hart kommt müssen alle Deutschen die Freiheit verteidigen. Egal ob Demokraten oder Nicht-Demokraten. Wenn politische Systeme zu instabil werden können sie nämlich auch in Richtung Autoritarismus abgleiten … das ist mit allen Mitteln zu verhindern. Denn welche Zukunft hätten sonst künftige Generationen und was wollten wir unseren Kindern sagen …

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