Andere Länder andere Sitten

Vor wenigen Tagen bin ich aus dem Urlaub gekommen. Wir waren in Ligurien. Da ich mehrfach gefragt wurde wo das ist, Ligurien beginnt an der Grenze zu Frankreich und zieht sich über Genua bis zum Cinque Terre. Wir hatten eine schöne Ferienwohnung in einem kleine Dorf.

Natürlich haben wir uns die Gegend angeschaut, dabei sind wir natürlich auch reichlich mit dem Auto gefahren. Die italienischen Verkehrsverhältnisse sind  für uns Deutsche erstmal gewöhnungsbedürftig. Italiener scheinen Regeln im Straßenverkehr nun ja  als gut gemeinte Ratschläge zu verstehen die Onkel Staat so zwischen drin mal gibt. Wie das mit solchen Ratschläge halt ist, man beachtet sie oder auch nicht.Die Folge aber war, man musste sich mehr im Verkehr konzentrieren. Mir Rechthaberei kommt man im italienischen  Straßenverkehr nicht weit.

Dazu passt was sich die Stadtverwaltung von Paris ausgedacht hat. Da Radfahrer sowieso nicht an roten Ampeln anhalten wird ihnen in Zukunft erlaubt über rote Ampeln zu fahren. Dafür wird es dann an der jeweiligen Ampel ein Zusatzschild geben. Die Idee dahinter ist die Konzentration der Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Somit soll die Sicherheit gesteigert werden.

Dies erinnert mich wiederum an einen Artikel über Shared Spaces den ich vor einer Weile gelesen habe.

Ein interessantes Konzept über das wir  mal nachdenken sollten.

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